Schlagwort-Archiv: Thriller

Revenge – Emily Vancamp als Rachegöttin

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“Dies ist keine Geschichte von Vergebung.” – beginnt eine Serie mit einem Kill-Bill-ähnlichen Voice-Over jener Art, so wird man sich von ihr vor allem 3 Dinge erwarten: Gnadenlose Action, gnadenlosen Style und das Potenzial zum Kult. Ja, Revenge-Creator Mike Kelley hat Branchenerfahrung und ja, darunter auch Kult-Serienerfahrung, so beispielsweise über O.C. California. Ein Quentin Tarantino aber ist er genauso wenig wie eines der anderen Crew-Mitglieder. Verwunderlich gar, dass “Revenge” trotz einiger Unstimmigkeiten einen tarantino-ähnlichen Charme mit philosophischem Touch entfaltet, der überraschend hohes Sucht-Potenzial hat.

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Hannibal

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Was Kultpsychopathen betrifft, sind die Serienproduzenten auf den Geschmack gekommen. Hat “Bates Motel” sich gerade erst aufgemacht, “Psychos” Norman Bates wieder zu beleben, um ihn episodischen Irrsinn der Spitzenklasse verbreiten zu lassen, so hat NBC selbiges nun mit Kannibalen Hannibal Lecter vor. Wöchentlich lädt der nun zum Dinner, doch stellt sich durchaus die Frage, ob das Fernsehpublikum darauf überhaupt Appetit bekommen sollte.

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American Horror Story – Hoch gelobt und tief gefallen?!

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Es war einmal ein Entwicklerteam, das erkannte, dass dem Fernsehen etwas fehlt: eine brutale Haunted-House-Serie, die es mit den besten Horrorfilmen ihrer Zeit aufnehmen kann. Erkannt und umgesetzt – Ryan Murphy und Brad Falchuk überwanden sich, ihre Vorgängerprojekte “Nip Tuck” und “Glee” hinter sich zu lassen und es unter dem Titel “American Horror Story” mit einem gänzlich neuen Konzept zu versuchen.

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Faszination der Transformation – “Shelter” aka “6 Souls”

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Transformation – laut Wörterbuch die Umwandlung, die Umformung, die Umgestaltung – Transformation ist Leben, Stagnation ist Tod. Der Veränderung die Tür schließen, hieße das Leben aussperren, so US-Dichter Walt Whitman. Was macht einen zufriedenen Menschen aus? Die Akzeptanz seiner und aller Transformationsfähigkeit. Ihre Unbeständigkeit macht die Welt so schön, sagte buddhistischer Mönch Kenko und sogar Buddha persönlich pflichtete der Veränderlichkeit als innerste Entität aller Dinge bei: In steter Veränderung besteht die Welt, so sagte er, Wachstum und Verfall sind ihre wahre Natur. Leben also ist Transformation, ausgerichtet auf die radikalste, die endgültige im Tod. Was wäre wohl auch ohne Veränderung? Transformation ist es, was den Menschen wachsen lässt, so ist sie es, nach was er sich sehnt, sie ist es, die ihn fasziniert und dabei gleichzeitig ängstigt, schließlich ist sie das Einzige, das er niemals aufhalten wird. Strukturen, Prinzipien, Zustände, Lebewesen erfinden sich ständig neu. Statik wird niemals überleben, das wusste schon Darwin, alles was lebt, muss transformieren.

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