Schlagwort-Archiv: Riddick – Chroniken eines Kriegers

Die Qual der Wahl – Ein Filmvergleich

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Heute war ich im Supermarkt. Nein, wie sagt man noch – in einem Kaufhaus – einem riesigen, labyrinthähnlichen, menschenvollen Kaufhaus wie es in den USA geboren wurde. Wo man angefangen bei Anzugschuhen und aufgehört bei Haifischflossen aus China alles bekommen kann, das man überhaupt suchen kann. Drinnen angekommen wurde ich 14 Mal angerempelt, 19 Mal angepflaumt und 17 Mal angehalten, weil man mich fragte, wo denn eigentlich die Unterhosen, die Dosenfrüchte, die Eheringe, die Hundehütten, das Computerzubehör, der polnische Büffelgraswodka, der indische Pfeffer wären. Ich hatte keine Ahnung, sodass ich weitere 17 Mal mit schrägen Blicken gemustert wurde, bevor ich überhaupt dazu kam, mich ans Einkaufen zu machen. Ich wollte eine Butter. Nichts Besonderes, einfach eine stinknormale Butter. Als ich vor dem Kühlregal ankam, wo ich die stinknormale Butter vermutete, war ich ratlos. Da gab es verschieden-fetthaltige Butter, das gab es Butter aus verschiedenen Nationen und es gab Butter in verschiedenster Zusammensetzung, Butter aus verschiedenen Herstellungsverfahren und Butter, die eigentlich keine Butter war, sondern ein Ersatznarhrungsmittel, das aus wieder anderen Ersatznahrungsmitteln bestand. Ich kaufe nichts und ging nachhause. Ohne Butter, dafür mit 14 Remplern, 19 Beschimpfungen und 17 schrägen Blicken mehr in meinem Erfahrungsschatz. Sie fragen sich, was mein heutiger Einkauf nun mit RIDDICK 2, DAS IST DAS ENDE, CHRONIKEN DER UNTERWELT und ALLES EINE FRAGE DER ZEIT gemein hatte? Gut, denn genau das war das Ziel.

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Riddick – Chroniken eines Kriegers

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Haudrauf Riddick ist zurück. Einige Jährchen sind seit dem Vorgänger ins Land gezogen – nicht nur in der Realität, sondern auch in der Welt des kultigen Killers. Mittlerweile hat der sich klug wie er ist auf einen Eisplaneten verzogen, um wegen den verheerenden Geschehnissen des letzten Teils nicht eingesperrt zu werden. Irgendjemand hat nun auch noch ein Kopfgeld auf ihn ausgesetzt, doch im altbekannten Gehabe kann Riddick sich gegen die Verfolger behaupten. Dabei stellt er mit, nein, Entschuldigung, ohne tatsächliches Entsetzen fest, dass sein guter Freund Imam al-Walid (Keith David) der Urheber der Kopfgeldjagd ist. Gut, dass er Riddick mit der inszenierten Jagd nur auf seinen Planeten locken wollte, um zusammen mit ihm eine feindliche Übernahme zu stoppen – oder vielleicht doch nicht so gut, denn wir hätten doch nur zu gerne gesehen, was Riddick mit dem verräterischen Freund gemacht hätte. An Action mangelt es dem Sequel aber auch ohne jene Komponente nicht: Monströse Außerirdische, packende Bilder fremder Welten und ein Vin Diesel, der mit allen Wassern gewaschen ist – da ist die Anbindung an den Vorgänger trotz des Zeitsprungs doch durchaus gegeben.

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