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Jack Renyor Interview (“Transformers 4″)

Jack Reynor

Mit Alkoholeskapaden und aktionskünstlerisch angehauchten Berlinale-Interviews inklusive Papiertüte auf dem Kopf hat Shia LaBeouf bewiesen, dass er für einige Dinge wirklich keine Nerven mehr hat: Für Presse, Sunnyboy-Grinsen und heile Showbizz-Welt. Michael Bay hat darauf relativ unmittelbar reagiert und setzt sein “Transformers” kurzerhand mit einem unbekannten Gesicht fort. Sein Name: Jack Renyor, blutjunger Newcomer und gebürtiger Amerikaner mit dem Herzen in Europa. So so – irgendetwas an dem Neuen muss offenbar sexy sein. Wie sonst könnte Bay ein Millionenpublikum über den Verlust ihres geliebten Auto-Alien-Action-Stars hinwegtrösten? Die Antwort ist einfach: Jack hat die Nerven, die Shia ausgegangen sind. An Nicola Peltzes und Mark Wahlbergs Seite stürzt er sich in einen Auto-Alien-Endkampf der besonderen Art und hat dabei das engagierte Vergnügen, das Shia verlassen hat. Als wir ihn für “Ära des Untergangs” zum Interview treffen, wickelt er uns trotz kleiner Erfahrung um den Finger. Wie geht es hier, einen Tipp zum Weggehen da, WM-Smalltalk dort, ein Flirt mit Nicola, ein kritischer Witz über die USA und um den EU-Journalisten ist es geschehen. Das kann er gut, Michael Bays neueste Entdeckung. Aber soll es das schon gewesen sein? Mit nichten! Reynors Stärke ist seine Frische. Zwischenmenschliche Interaktion. Unbelasteter Humor. Und sein Akzent – oh, dieser Akzent! In Irland ist der 22-Jährige aufgewachsen und das hört man – so sehr, dass Bay kurzerhand seine Pläne geändert hat, um Jack seine eigenwillige Mundart zuzugestehen. Vielen Dank, Mr. Bay – gute Enscheidung! Mit unserer Interview-Abschrift wird das schwieriger – beim Lesen also einfach amerikanisch-irisches Englisch vorstellen! Der Sexappeal erklärt sich dann von allein.

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