Schlagwort-Archiv: Interview

Peter Thorwarth & Axel Stein Interview (“Nicht mein Tag”)

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Kultfilm-Regisseur Peter Thorwarth hat dank seiner Ruhrpott-Komödien wie BANG BOOM BANG und GOLDENE ZEITEN eine große Fangemeinde. Anlässlich des kommenden Heimkino-Starts seines neusten Films NICHT MEIN TAG gaben Thorwarth und sein Hauptdarsteller Axel Stein eine Pressekonferenz im Bayerischen Hof in München und plauderten über den Spaß bei den Dreharbeiten, warum Ralf Richter ein liebenswerter Chaot ist und wie es um den deutschen Film bestellt ist.

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Chris Zephro Interview

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Chris Zephro ist Inhaber der in Kalifornien ansässigen Trick or Treat Studios. Zusammen mit seinem talentierten Team hat es sich der US-Amerikaner auf die Fahne geschrieben, qualitativ hochwertig produzierte Halloween- und Horrorfilm-Masken auf den Markt zu bringen. Der Unterschied zu einigen anderen Anbietern besteht darin, dass sich Chris und Co. mit viel Liebe ihren Produkten widmen und nicht die oftmals hohen Lizenzkosten als Ausrede dafür nehmen, in die jeweilige Maske nicht mehr viel Zeit und Arbeit zu investieren. Wir haben uns mit dem sympathischen Jungunternehmer im horror-shop in München für ein Interview getroffen und gespannt seinen Ausführungen gelauscht.

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Yvonne Catterfeld Interview

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Als wir sie für ein Interview zu ZDF-TV-Zweitteiler „Cecelia Ahern: Zwischen Himmel und hier“ und „Cecelia Ahern: Mein ganzes halbes Leben“ treffen, leuchtet Künstlerin Yvonne Catterfeld von innen heraus. Mitverantwortlich dafür ist mit Sicherheit ihre Schwangerschaft, doch während wir sie über die mitunter auch für das Filmprojekt relevante „Kraft des Jetzt“ sprechen hören, werden wir das Gefühl nicht los, dass die 34-Jährige ihre innere Mitte gefunden hat und schon deswegen jeden Grund zum Strahlen hat. Wundern sollte das niemanden, denn mit einschlägigen Nr.1-Ausflügen in die Musik und der Beteiligung an Spielfilm-Projekten wie „Keinohrhase“ und „Zweiohrküken hat die gebürtige Erfurterin sich nach ihrer Zeit bei TV-Serie GZSZ umfangreich ausprobieren dürfen. In „Cecilia Ahern: Zwischen Himmel und hier“, der am Sonntag den 09.02.2014 um 20:15 auf ZDF ausgestrahlt wird, hat sie nun die Hauptrolle der adoptierten Amalia übernommen, die Hals über Kopf aus dem Alltag ausbricht und auf der Suche nach ihrer Vergangenheit nach Irland reist, um dort eine Zukunft zu finden. Geschrieben wurde der mystische Mehrteiler mit realistischer Bodenhaftung von Bestseller-Autorin Cecilia Ahern, die Catterfeld zufolge die Schwere des Lebens mit humorvoller Leichtigkeit zu paaren vermag.

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Jackie Earle Haley Interview (“RoboCop”)

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Eins, zwei, Freddy kommt vorbei! – Nach dem Reboot des legendären NIGHTMARE ON ELMSTREET 2010 hört man bei dem Namen Jackie Earle Haley unwillkürlich die Messer der Kralle über die Wand quietschen. Da ist über bittersüße Träume beinahe in Vergessenheit geraten, dass der 52-Jährige schon seit 1977 in der Schauspielerei wirkt: Als Sechsjähriger erschien er zunächst in einer TV-Werbung, kurze Zeit später mischte er Fernsehserie WAIT TIL YOUR FATHER GETS HOME auf und auch sonst hat der Kalifornier sich nicht lumpen lassen: An mehr als 40 Produktionen war er bisher beteiligt, seit Jahren hat er mit JEH Productions seine eigene Produktionsfirma und 2006 punktete er mit seiner anspruchsvollen Darstellung eines Pädophilen in LITTLE CHILDREN haushoch bei den Kritikern. Verschlägt es ihn schon seiner Physiognomie wegen eher auf die dunkle Seite des Films, so hat es ihn nach WATCHMEN und DARK SHADOWS nun in die Rolle des Maddox verschlagen – seines Zeichens Robotertrainer in der ROBOCOP-Neuauflage. Für Haley ist die Neuinterpretation des 80er Jahre Kultfilms das zweite Reboot eines Klassikers innerhalb weniger Jahre. Eins, zwei – ja, bei uns kam der ehemalige Freddy vorbei, um über die modernen Technologien, Kriegsführung und sein Verständnis eines guten Reboots zu plaudern.

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Jannik Schümann Interview (“Spieltrieb”)

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Rollen wie die des Alev in Bestseller-Adaption “Spieltrieb” sind es, die große Karrieren starten können. Auf dem Weg zu unserem Interview mit Jannik Schümann sind wir gespannt, denn Alev ist eine make-it-or-break-it Rolle, die von starker Persönlichkeit und Charisma lebt. Ob Schümann dem in seinen jungen Jahren gewachsen ist? Das fragen wir uns, doch als wir den Raum betreten, hören wir auf, uns danach zu fragen, denn obwohl er ganz alleine in dem Zimmer sitzt, ist der Raum so voll, dass er voller nicht sein könnte. Ganz offensichtlich ist Jannik derjenige, nach dem sich die Köpfe drehen, wenn er einen Raum betritt. Augenblicklich wird seine Präsenz spürbar. Während er uns erklärt, wie schnell man sich im Spiel verlieren kann, geschieht etwas Überraschendes: wir verlieren uns in seiner Intensität. Ja, der Anfang 20-Jährige überrascht uns und absorbiert uns in seine raumfüllende Präsenz. Da sitzt ein waschechter Filmstar vor uns, das kristallisiert sich schnell aus unserer Interaktion heraus. Zu unserer Schande müssen wir ihm gestehen dass wir die Pressevorführung des Films verpasst haben. Er nimmt es gelassen, denn trotz Star-Gen und Charisma ist der Jungschauspieler nicht etwa abgehoben, doch wirkt er zuweilen fast entrückt, so ähnlich wie der junge Jonathan Rhys Meyers als Kunstfigur Brian Slade zu Velvet-Goldmine-Zeiten. Sprechen tut Jannik druckreif, was er zu sagen hat ist von weitreichender Relevanz und wer er ist oder was er will, scheint er ganz genau zu wissen – eine Stärke, die polarisierend wirkt und zur polarisierenden Wirkung eines echten Stars dazu gehört, wie der deutsche Fllm ihn selten hat. Gut möglich also, dass der charismatische Sympath mit den Eisaugen, der seit seinem 4. Lebensjahr auf der Bühne steht und seit 2006 in die TV- und Filmschauspielerei übersiedelte, zum deutschen James Dean des 21. Jahrhunderts wird. Die nötige Intensität dazu hätte er zumindest. Respekt!

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Isabel Coixet Interview (“Another Me”)

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Nach international erfolgreichen Dramen wie MEIN LEBEN OHNE MICH und INVISIBLES hat sich spanische Regisseurin Isabel Coixet mit ihrem aktuellen Projekt ANOTHER ME einer düsteren Angelegenheit zugewandt: Der Verfilmung eines dunklen Romans, der von Teenagerin Fays mysteriösen Entdeckungen in der eigenenen Familie handelt. Wie Coixet berichtet, war der Genre-Wechsel für sie insprierend, wobei sie ihre Inspiration vor allem aus den Überraschungen am Set gezogen hat. Hauptdarstellerin Sophie Turner während der Dreharbeiten heranwachsen zu sehen, habe sie während des Projekts am meisten gerührt. Zur Geschichte des Romans hat Coixet einen persönlichen Bezug, denn die Präsenz von Verstorbenen hat sie im eigenen Freudeskreis mitverfolgt. Obwohl sie von Sequels eigentlich nicht begeistert ist, hat die preisgekrönte Regisseurin schon kurz vor ANOTHER MEs Premiere auf dem Rom Filmfest gleich zwei Ideen für eine mögliche Fortsetzung. Mit uns hat sie über ihre Sequel-Gedanken, die Dreharbeiten zu ANOTHER ME und ihre Faszination für Oscarpreisträger Ben Kingsley gesprochen, mit dem sie gerade zum zweiten Mal zusammen arbeitet.

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Oliver Hierschbiegel Interview (“Diana”)

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Adolf-Grimme-Preis, deutscher Filmpreis, Jupiter, Sundance-Preis und Bambi – in Regisseur Oliver Hirschbiegels Regal stehen sie alle. Seit Hitlerporträt DER UNTERGANG kann der 55-Jährige sich sogar mit einer Oscarnominierung brüsten. Für den Mut zu Extremen ist er schon seit DAS EXPERIMENT bekannt, da wollte man fast die Stirn runzeln, als öffentlich wurde, dass der gebürtige Hamburger nun eine sanft verletzliche Geschichte inszeniert hat. Mit DIANA zeigt Hirschbiegel nach einem Drehbuch des preisgekrönten Bühnenautors Stephen Jeffrrey die letzten 2 Jahre der britischen Prinzessin aller Herzen. Stehen labile Verletzlichkeit und warmer Sanftmut der einst berühmtesten Frau der Welt auf den ersten Blick auch in starkem Kontrast zu den übermächtigen Persönlichkeiten, die Hirschbiegel bisher in Szene setzte, so kann die Rede dennoch nicht von einem minder mutigen Film sein: Dianas medial wenig thematisierte Affäre mit pakistanischem Herzschirurgen Hasnat Khan steht im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, was bei der Filmpremiere in England hitzige Kritik auslöste. Eine Kritik mit der Hirschbiegel gerechnet hat, doch von der Inszenierung des Stoffes abhalten konnte ihn das nicht, denn wie er uns verrät, war gerade die romantische Tragik der Geschichte für ihn interessant. Hasnat bezeichnet er als Dianas große Liebe, von der ihr der Abschied für immer verwehrt blieb. Eine solche Liebesgeschichte ohne Happy End fehle dem modernen Film. Hirschbiegel glaubt an seine Projekte und steht trotz der englischen Reaktionen voll und ganz hinter dem polarisierenden Liebesdrama. Mit uns hat er über die mutige Inszenierung gesprochen.

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Andrea Deck Interview (“Der Teufelsgeiger”)

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Im Zuge der TEUFELSGEIGER-Premiere in München erklärt uns David Garrett, dass er die Schauspielerei nach seinem Paganini-Ausflug eigentlich nicht weiterverfolgen möchte. Ganz anders steht es da um die Zukunftspläne von Kollegin Andrea Deck, die in der Biografie als Paganinis Muse Charlotte in Erscheinung tritt. Teuflisch gut gelaunt stellte sich die Londonerin zusammen mit Garrett am roten Teppich den Fragen der Journalisten. In unserem Interview betont sie, sie habe vor dem Projekt kaum etwas mit der Presse zu tun gehabt – anzusehen war ihr das auf der Premiere nicht. Während unseres Gesprächs gewinnen wir den Eindruck, dass man die Newcomerin wohl einfach gerne um sich hat. Locker, offen, humorvoll und leidenschaftlich lässt sie sich auf unsere Fragen ein und hat ganz nebenbei übrigens auch schauspielerisch und musikalisch durchaus etwas auf dem Kasten. Andrea Deck ist eine, der man Erfolg von ganzem Herzen gönnt. Warum, das sollte auch beim Lesen unseres Interviews mit ihr spürbar werden…

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David Garrett Interview (“Der Teufelsgeiger”)

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München stand am Donnerstag ganz im Zeichen des Teufels(-geigers): Bernard Roses stilisierte Paganini-Biografie mit Star-Geiger David Garrett feierte Premiere im Mathäser Kino. Wie der 32-jährige Garrett uns im Interview verrät, war der Film für ihn von Anfang an ein Herzensprojekt, wenn er die Schauspielerei auch nicht weiterverfolgen möchte. Dass der Musiker den Medienrummel um die eigene Person gewohnt ist, bleibt während unseres Gesprächs durchgehend spürbar. Damit von den Journalisten ja keiner aus der Reihe tanzt, hat er gleich 3 seiner Manager mitgebracht. Nötig wäre das eigentlich nicht gewesen, denn auch Garrett selbst hat die Presse gut im Griff. Allzu viel scheint er nicht von sich verraten zu wollen, doch das ist nicht weiter tragisch, denn kennenlernen kann man einen Musiker wohl am besten über die Musik. Wem unser Interview also nicht ausreicht, der fühle sich dazu aufgefordert, den Soundtrack zum TEUFELSGEIGER zu kaufen, der seit 25.10.2013 zu haben ist und Garrett als Meister der Stilmischung erkenntlich werden lässt. Nun aber erst mal zum Interview…

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