Anna Kendrick Interview (“Into the Woods”)

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Worin lagen die größten Herausforderungen beim Drehen von “Into the Woods”?

Anna Kendrick: Ich glaube nicht, dass es etwas Herausfordernderes gibt, als ein Stück von Stephen Sondheim zu singen. Es macht unglaublich viel Spaß, doch es ist schwierig, es richtig hinzubekommen. Sondheims Melodien sind ein Geschenk, doch man muss hart dafür arbeiten.Es muss Spaß gemacht haben, eine etwas andere Version von Cinderella zu spielen.Kendrick: Ja, absolut. Allerdings ist es nicht meine Leistung, dass Cinderella anders als sonst angelegt ist. Für die Figur zeichnet Sondheim verantwortlich. Doch ich bin sehr dankbar, dass ich seine Version von Cinderella spielen konnte.

Wie witzig war es, an der Seite von Chris Pines albernem Prince Charming zu spielen?

Kendrick: Es war sehr witzig. Alleine sein Haar. Sein Haar ist der eigentliche Star des Films. Ich glaube, dass Chris’ Haare ein Eigenleben führen. Wenn er sich durch die Haare fährt, stehen sie auf einmal in einer irren Weise ab. Vor allem, wenn er trinkt. Im Grunde kann man an seinen Haaren erkennen, wie viel er getrunken hat.

Wie war es, mit Meryl Streep zu arbeiten?

Kendrick: Sie versteht es sehr gut, dir das Gefühl zu geben, dass sie auch bloß ein weiteres Teammitglied ist. Es ist ihr wichtig, dass sich die Leute um sie herum wohl fühlen. Davon abgesehen, habe ich sie nie glücklicher als mit ihrem hässlichen Hexen-Make-up erlebt. Sie war dann sehr verspielt. Ich glaube, dass sie als Kind so ähnlich gewesen sein muss.

Wie gehen Sie mit Ihrer Berühmtheit um?

Kendrick: Ich weiß es nicht. Es ist seltsam. Wenn jemand etwas Hässliches über mich schreibt, registriere ich es kurz, lege es dann aber auch gleich wieder zu den Akten. Diese Dinge passieren einfach.

In letzter Zeit haben Sie mehrere Filme gedreht. Wie kommen Sie mit dem enormen Arbeitspensum zurecht?

Kendrick: Ich ziehe es einfach vor, zu arbeiten, als nicht zu arbeiten. Vielleicht sollte ich mit einer gewissen Strategie an die Sache herangehen, doch ich denke nicht allzu sehr darüber nach. Sobald ich einen Film beendet habe, frage ich: Was steht als nächstes an? Außerdem möchte ich keine Angst davor haben, auch mal zu scheitern. Ein Risiko wird erst dann zum Risiko, wenn man auf die Nase fallen kann. Das ist okay.

Sind Sie auch mal neidisch auf andere Schauspieler, die eine bestimmte Rolle bekommen?

Kendrick: Normalerweise nicht, da die Leute, die solche Rollen bekommen in der Regel so verdammt gut sind. Dieses Gefühl habe ich höchstens dann, wenn jemand einen schlechten Job macht. Ich denke dann aber nicht, dass ich diese Rolle hätte bekommen sollen, sondern bloß, dass ich es anders gemacht hätte.

by Carlos Corbelle

Weitere spannende Statements der Schauspielerin aus “Into the Woods” könnt ihr auf ENTANIA und FABALISTA nachlesen.

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