Kategorie-Archiv: Interviews

Aktuelle Interviews mit nationalen und internationalen Film & TV-Stars auf Movie-Eye.de

Michael Pitt Interview (“I Origins”)

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Rock- und Filmstar Michael Pitt mag keine Interviews. Was? – fragen wir uns, als wir ihn treffen, um über sein aktuelles Projekt “I Origins” zu sprechen. Zusammen mit Regisseur Mike Cahill scherzt der 33-Jährige was die Fragen hergeben. Und das bei einem so ernsten Thema: Das Drama erzählt die Geschichte von Makrobiologen Ian, der bei seinen Forschungen rund um das menschliche Auge eine bahnbrechende Entdeckung macht. Philosophische Debatten ohne Ablaufdatum sind garantiert, denn die Augen sind das Fenster zur Seele, Wiedergeburt existiert womöglich und Ian fällt in den tiefen Zwiespalt zwischen Wissenschaft und Glaube. 2005 war Pitt in “The Last Days” noch heroinsüchtiger Kurt-Cobain-Charakter, 2007 psychotischer und außergewöhnlich höflicher Killer im “Funny Games”-Remake, 2012 Larry in “7 Psychos” und 2014 findet er sich nun in einer noch komplexeren Persönlichkeit wieder, die des Glaubens wegen an ihrem Glauben in die Wissenschaft zweifelt. Der gebürtige West Oranger lässt sich nicht lumpen, was die Rollenwahl betrifft. Seine schauspielerische Vielfarbigkeit hat er mittlerweile beweisen dürfen. Er macht nur Projekte, die ihn tatsächlich interessieren, so betont er in Interviews immer wieder. Das sollte er auch, wo er mit zarten 16 Jahren sein Elternhaus in New Jersey verlassen hat, um in New York den großen Traum zu jagen und Schauspieler zu werden. Für dieses Ziel soll er sogar eine Weile auf der Straße gelebt haben. Na, wenigstens hat es sich gelohnt, denn mit Mut, ironischem Humor und Rockstar-Sexappeal hat Pitt heute das einstige Ziel erreicht – und lacht. Und lacht. Und lacht noch immer. Vielleicht deshalb, weil er sich so extrem im Einklang mit sich selbst fühlt, witzelt er. Im Leben davor muss er eine Frau gewesen sein – davon ist er überzeugt.

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Nicola Peltz Interview (“Transformers 4″)

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Mit ihren zarten 19 Jahren ist Nicola Peltz heute, wo andere ihr ganzes Leben nicht landen: In einem Michael-Bay-Film. Nicht nur in irgendeinem – im ersten Stück der Anschlusstrilogie zu den ersten drei “Transformers”-Teilen. Vorausgegangen sind ihr die Schönsten der Schönen: Die Blondine mit den stechenden Augen steht durch Bays Dreistündler in direktem Vergleich mit Vorgängerinnen wie Megan Fox. Bescheiden bleibt sie trotzdem: Vergleiche mit Scarlett Johansson lassen sie erröten. Lob für ihre Rolle macht sie verlegen und die Komplimente von Co-Star Jack Reynor lassen sie abwinkend kichern. Das hört sich nach Girlie an? Nichts da, denn die Newcomerin aus Westchester County hat deutlich mehr zu bieten als ihre markante Bettgeflüster-Stimme, unverschämt volle Lippen und riesige, grünlich graue Augen: Auf der Pressekonferenz lässt sie sich zu jedem Spaß hinreißen, ihren Co-Stars gegenüber teilt sie gerne aus und einen Wunsch ausschlagen lässt sie sich nie, so Film-Vater Mark Wahlberg. Dass sie auch ganz anders kann als sich schön ansehen zu lassen, lässt schon ihr familiärer Hintergrund erahnen. Der Bates-Motel-Star ist mit mehreren Brüdern aufgewachsen – denen sie mit ihrem “Transformers”-Auftritt den Spaß verdirbt. Eine echte Frau ist nun mal ein harter Kerl – das kann Nicola Peltz nur bestätigen…

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Mark Wahlberg Interview (“Transformers 4″)

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Die wilden 90er liegen weit zurück. Ebenso Mark Wahlbergs Gefängnisvergangenheit, seine musikalischen Ausflüge und sein Einstieg in die Filmindustrie. Auf sein Spielfilmdebüt als Army-Boy in “Mr. Bill”, seine Soft- Porn-Erfahrung in “Boogie Nights”, die Mörder-Rolle in “Fear” und die Junkie-Figur in “Jim Carroll” folgte ein raketenhafter Aufstieg ins Action-Genre, der Wahlberg 2007 sogar den Oscar einbrachte. Heute ist der 43-Jährige nicht mehr aus der actionhaltigen Filmindustrie wegzudenken. Projekten wie “Max Payne”, “Vier Brüder und “Shooter” sei Dank gehört er zu den 20 Schauspielern, die auf der Leinwand am meisten Leute um die Ecke gebracht haben. Von Bostons harter Straße aus hat der mittlerweile 4-fache Vater vor 20 Jahren den Weg beschritten, der ihn heute Erfolgsserie “Entourage” oder oscarnominierte Blockbuster wie “The Fighter” produzieren lässt. Vor ein paar Jährchen dem Comedy-Genre noch deutlich abgeneigt hat Wahlberg nach “Ted” und “Die etwas anderen Cops” mittlerweile offenbar an Humor gewonnen: In Michael Bays “Transformers 4″ zeigt er sich stark improvisierend mit augenzwinkerndem Witz, auf der Pressekonferenz reißt er einen trockenen Kracher nach dem anderen und während unseres Interviews lacht er auch mal über sich selbst. Kritik an seinen Projekten juckt ihn wenig. Unerschütterliches Selbstbewusstsein gehört nach 20 Jahren Showbusiness wohl einfach dazu. Mark Wahlberg muss niemandem mehr etwas beweisen. Heute macht er sein Ding – sei es in der Filmbranche, als Investor in die Burger–Kette seines Bruders oder als Familienvater. Trotz einbandagierter Hand hat er mit uns ruhig, humorvoll und vertraut über seine vielseitigen Investitionen, seine Karriere und die Vaterrolle on- und off-screen gesprochen. Die ist ihm derzeit übrigens das Allerwichtigste. Wie seine Figur in “Transformers – Ära des Untergangs” wird er in Hinblick auf seine Töchter zu einer verrückten Person, so sagt er…

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Peter Thorwarth & Axel Stein Interview (“Nicht mein Tag”)

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Kultfilm-Regisseur Peter Thorwarth hat dank seiner Ruhrpott-Komödien wie BANG BOOM BANG und GOLDENE ZEITEN eine große Fangemeinde. Anlässlich des kommenden Heimkino-Starts seines neusten Films NICHT MEIN TAG gaben Thorwarth und sein Hauptdarsteller Axel Stein eine Pressekonferenz im Bayerischen Hof in München und plauderten über den Spaß bei den Dreharbeiten, warum Ralf Richter ein liebenswerter Chaot ist und wie es um den deutschen Film bestellt ist.

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